Kontrollschilder bis 1932

 

Als es noch keine Kontrollschilder gab

 

1868 konstruierte in der Schweiz Albert Schmid, Zürich, seinen ersten Dampfwagen  und mit seinem dritten, selbst gebauten Fahrzeug fuhr er 1878 in einer Woche nach Paris. Und auch schon in den 1880er Jahren fuhr Ernest Cuénod aus Vevey (1857 – 1915) mit seinem gekauften Motorfahrzeug am Genfersee umher. Er war Autohändler und Auto-Importeur, zudem erster Vizepräsident des am 6.12.1898 in Genf gegründeten Automobil-Clubs der Schweiz (ACS). -

Um 1890 dürften es in der ganzen Schweiz wohl noch nicht mehr als ein paar Dutzend Motorfahrzeug-Besitzer gegeben haben. Diese Autos zirkulierten vermutlich alle noch ohne Kontrollschilder!

 

Um 1899 war in der Schweiz der Groß-Raum Genf/Genfersee das Zentrum der Fahrzeug-Entwicklung und der -Motorisierung. Wohl beeinflusst vom nahen Frankreich, das bezüglich der Fahrzeugmotorisierung in Europa eine Pionierleistung vollbrachte.

1900 zählte man in Genf 102 Automobile, in Bern lediglich 9 und in Zürich und Basel gab es wohl auch nicht mehr Fahrzeuge als in Bern! Und 1914 waren von den total 5411 Autos/Lastwagen in der Schweiz 25% in Genf und von den 5504 Motorrädern gar 50% im Stadt-Kanton immatrikuliert. Zürich hatte damals 1540 Motorfahrzeuge.

                                                                        



 

Vorläufer der Kontrollschilder

 

 

 

Die Frage, wo und wann das erste Motorfahrzeug-Kontroll-Schild in der Schweiz einem Fahrzeug-Halter abgegeben wurde, ist  leider nicht zu beantworten. Der Wunsch, einen Automobilisten identifizieren zu können, war wohl aber schon immer da, und zwar aus  verschiedensten Gründen. Zu vermuten ist, dass deshalb knapp vor 1900 vorerst in einzelnen Kantonen Velo-Nummern-Schilder oder ähnliche Nummern-Tafeln zur Kennzeichnung der Autos abgegeben wurden. Fahrrad-Schilder gab es nämlich schon  längere  Zeit.

 

 Am 1.6.1892 gab der Kanton Luzern eine Verordnung über das Fahren mit Velocipedes heraus. In der Ergänzung vom 17.1.1896 zur Verordnung von 1892 wurde in § 3 erwähnt, dass jedes Radfahrer eine im Register des Militär- und Polizei-Departement eingetragene Nummer erhält, die in deutlich sichtbarer Weise nach vorne an der Steuerung des Fahrrades anzubringen sei.

 

Am 3. Juli 1893 erliess der Kanton Aargau polizeiliche Vorschriften über das Radfahren. Und am 23. März 1903 trat die Verordnung betreffend den Verkehr mit Fahrrädern und Motorwagen in Kraft. Das Strassenwesen wurde im Aargau nach Kreisen organisiert. Die 11 Bezirke wurden auf 4 Kreise aufgeteilt.

 

Am 14.2.1894 schrieb der  Kanton Basel-Stadt mittels Verordnung vor, jedes Fahrrad sei mit einem Nummern-Schild zu versehen. Das Schild müsse vorne am Lenker montiert werden. Und mit Regierungsratsbeschluss vom 11.5.1898 wurde angeordnet, dass die Bestimmungen der Verordnung vom 14.2.1894 über Fahrräder auch auf "Motorfahrräder und sonstige Motorfuhrwerke" Anwendung finde. Daraus kann geschlossen werden, dass die "Velo-Schilder" auch an Motorfahrzeugen anzubringen waren !

 

Schon 1901 hielt der Kanton Luzern erstmals in einer Verordnung fest, dass für Motorwagen eine polizeiliche Bewilligung zu lösen sei und dass mit dieser eine Nummertafel abgegeben werde, die am Fahrzeug an gut sichtbarer Stelle anzubringen sei. Ob das Veloschilder oder separate Motorfahrzeug-Schilder waren, ebenfalls das Aussehen, war nicht geregelt.

 

Am 6.2.1902 schrieb auch der Kanton Zürich in seiner Verordnung betreffend den Gebrauch von Fahrrädern und Motorwagen auf öffentlichen  Strassen, Wegen und Plätzen eine Nummern-Tafel für jedes Velo und jeden Motorwagen vor. Und in der Verordnung vom 16.2.1903 verfügte er, dass an den Motorwagen je zwei Schilder (vorne und hinten) mit einer Ordnungsnummer und dem Kantons-Wappen anzubringen sei.  -  Auch mit Nummer des Bezirks ??



 

die ersten kantonalen Fahrzeug-Kontrollschilder von 1905 - 1911

 

 

Am 13.7.1904  wurde das Schweizerische Automobil-Konkordat gegründet. Die meisten Kantone traten diesem Konkordat sofort bei, der Rest etwas später. Das Konkordat regelte allgemeine Bestimmungen über Ausrüstung der Motorfahrzeuge und Velos sowie den Fahrzeugverkehr generell. Es hielt auch fest, dass Motorfahrzeuge zwei Kontrollschilder, vorne und hinten, anzubringen hätten und dass auf diesen Schildern das Kantonswappen des ausgebenden Kantons sowie eine individuelle Registerzahl aufgeprägt sein müsse (also kein Schweizerkreuz). Grundfarbe und Dimension des Schildes waren nicht geregelt. Sofern hinten kein Schild angebracht werden könne, mussten diese vorne je auf einer Seite befestigt werden. Dimensionen und Anordnung der Zahlen und des Kantonswappens waren nicht geregelt.

 

An der Konferenz der Konkordatskantonen vom 6. Februar 1905 beschloss man dann, jedem Kanton eine Schilder-Nummernserie zuzuteilen und die Schilder hätten auch das Schweizerwappen gegen die linke Schildseite aufgeprägt zu haben (nebst dem Kantonswappen rechts). Mann beschloss die schwarze Grundfarbe des Schildes und eine einheitlich Grösse der vorgeschriebenen Motorfahrzeug-Kontroll-Schilder. Die Zahlen und das Schweizerwappen mussten erhaben gepresst sein. Anfänglich wurde durch das Konkordat beschlossen, die Kantons-Wappen auf allen Schildern nicht erhaben anzufertigen sondern nur zu malen. Davon kamen aber mehrere Kantone bald einmal weg, insbesondere diejenigen mit einem einfachen Kantonswappen, z.B. solche die kein Tier im Wappen hatten .   Das hintere Schild war etwa grösser (in der Länge und der Höhe) als das vordere Schild.

Das hintere Motorrad-Schild war zur Unterscheidung der beiden Schilder-Kategorien (Auto / Motorrad) kleiner als dasjenige für Motorwagen, hatte oben nach innen geschwungene Ränder, und war eher hoch als länglich. Zudem waren Schweizer- und Kantons-Wappen oben zueinander geneigt. Das vordere Motorrad-Schild war in der Dimension und Darstellung identisch mit dem vorderen Auto-Schild. Ganz vereinzelte Motorrad-Schilder waren teilweise etwas geschwungen.

 

Autos und Motorräder hatten im Rahmen der den Kantonen vom Konkordat zugeteilten Nummernserie pro Kanton je eine eigene aber identische Nummern-Serie. Also z.B. der Kanton Luzern für die Autos LU 2201 - LU 2600 und auch für die Motorräder LU 2201 - LU 2600.

Jedem Kanton wurde nur eine relativ kleine Kontrollschild-Nummer-Serie zur Ausgabe zugeteilt. Dem Kanton Zürich die Zahlen 1 - 1000, Bern 1001 - 2200, Luzern 2201 - 2600, Uri 2601 - 2700, Schwyz 2701 - 2900, Obwalden 2901 - 3000, Nidwalden 3001 - 3100, Glarus 3101 - 3300, Zug 3301 - 3400, Freiburg 3401 - 3800, Solothurn 3801 - 4100, Basel-Stadt 4101 - 4600, Basel-Land 4601 - 4800, Schaffhausen 4801 - 5000, Appenzell-Ausserrhoden 5001 - 5200, Appenzell-Innerrhoden  5201 - 5300, St. Gallen 5301 - 5800, Graubünden 5801 - 6000, Aargau 6001 - 6400, Thurgau 6401 - 6700, Tessin 6701 - 7100, Waadt 7101 - 8000, Wallis 8001 - 8400, Neuenburg 8401 - 8800 und Genf 8801 - 9999.

Straßenverkehrs-Ämter in der heutigen Form gab es damals noch nicht. Deshalb überreichte 1904 im Kanton Bern jeweils Regierungs-Rat Morgenthaler höchst persönlich in seinem Büro (nach Griff in die untere Pultschublade!) jedem neuen Fahrzeughalter die Kontrollschilder. Und Autoverkäufer Popp in Zürich entnahm jeweils ein neues Paar Schilder aus seinem Schrank und montierte dieses jedem Neuhalter beim Autokauf ans Auto. So geschehen mit Hans Lavater, berühmter Dirigent, Komponist und späterer Direktor der Musikakademie in Zürich. Er bekam bei seinem Erstwagenkauf (einen PW der Marke Stoewer der Gebr. Stoewer, Stettin) gleich die Nummer ZH 143B von Popp mitgeliefert.

 

Die Schilder mussten aus Eisenblech (ausnahmsweise Aluminium) sein. Eine Ausnahme machte der Kanton Zug, er liess für einige Zeit seine Schilder durch das Emaillierwerk Zug in Email herstellen. Das vordere Schild mass 38cm x 10 cm, das hintere Schild 45cm x 13cm


 

die Motorfahrzeug-Kontrollschilder von 1911 - 1932

 

  

Im Jahre 1911, als die sämtlichen Kantonen   zugeteilte Nummern-Schilder-Serie teilweise aufgebraucht war, entschloss man sich, auf den Kontrollschildern hinter der letzten Nummer-Zahl einen grossen Buchstaben, beginnend mit A, anzubringen. Es gab aber auch einige Kantone, die schufen ein hinteres rechteckiges Schild und brachten den erwähnten Buchstaben zwischen Schweizer- und Kantons-Wappen an. Einige wenige Kantone hatten hinter der Nummer einen Buchstaben in gelber Farbe.

 Auch bei den Motorrädern wurde sowohl bei den  hinteren wie auch bei den vorderen Kontrollschildern rechts von der individuellen Kontroll-Nummer ein Buchstaben angebracht


 

Gemäss Art. 24 des Konkordats vom 7.4.1914 können Versuchswagen der Automobilfabriken und -Garagen an Stelle der ordentlichen Schilder solche erhalten, die mit einem besonderen Zeichen versehen sind.  - Diese besonderen Schilder mit entsprechender besonderer Fahrbewilligung haben nur für das Gebiet des ausstellenden Kantons und ausschliesslich für Versuchsfahrten Gültigkeit. -- Nähere Angaben über dieses Schild finden sich leider nirgends !


Spezielles Motorradschild bei Sozius-Sitz

 

 

In den zwanziger und dreissiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts trugen Motorräder, die einen zugelassenen Sozius-Sitz aufwiesen und die notwendigen Steuern dazu bezahlt hatten, vorne ob dem Schutzblech ein kleineres, längliches Metall-Schild mit der Aufschrift " 2.Sitz ". Dies diente der Polizei zur sofortigen visuellen Kontrolle, ob ein Motorrad mit oder ohne Sozius-Sitz gefahren werden darf.

 


                                                                                               weisse Konkordats-Schilder ab 1922

 

 

Seit 1922 wurden im Kanton Zürich anstelle der bisher   schwarzen Schilder erstmals  weisse Motorrad-Kontrollschilder mit schwarzen Buchstaben und Zahlen abgegeben, da die schwarzen Schilder nämlich bald einmal unansehnlich und nachts schlecht lesbar waren. Die anderen Kantone folgten nach und nach.

 

Und 1923 gaben die beiden Halb-Kantone Basel-Stadt und Basel-Land die ersten weissen Auto-Kontrollschilder (aber ohne Buchstaben neben der Zahl) ab. Anno 1925 folgte auch der Kanton Zürich, er gab ab dem Kontrollschild ZH 101K weisse Kontroll-Schilder mit schwarzen Buchstaben  und Zahlen ab. Die übrigen Kantone folgten nach und nach.

Eigentümlicherweise wurden in Luzern bei den Motorrädern ab 1923 nur noch Schilder ab der Nummer LU 2201B zugeteilt, die Nummern LU 2201 - LU 2600 und LU 2201A - LU 2600A eingezogen. Hingegen liess man es bei den Autos bei der Nummerierung ab LU 2201. Trotzdem blieb somit bei den Autos und Motorrädern die Doppel-Nummerierung; Ende 1932 war man bei den Autos bei LU 1465S und bei den Motorrädern bei LU 2329M angelangt.

Bern gab 1927 Neuhaltern noch schwarze Schilder mit dem Buchstaben L und anschliessend  solche mit den Buchstaben N und P ab. Im gleichen Jahr erhielten in Bern aber bisherige Halter bei einem Fahrzeugwechsel oder sonstiger Mutation jeweils ein neues Schild mit weissem Grund, aber mit ihrer alten Nummerierung/Buchstabierung. 1930 gab es dann auch in Bern generell nur noch weisse Schilder mit schwarzen Nummern; 1931 wurden Schilder mit den Buchstaben M und E, 1932 mit R und T (und S für Autohändler) ausgegeben. Luzern hatte damals ebenfalls weisse Grundfarbe auf ihren Schildern und bis 1932 die Buchstaben A – P sowie S für Motorwagen und R für Anhänger ausgegeben, Zürich war in diesem Jahr beim Buchstaben Z angelangt.

Ein Motorfahrzeug-Kontroll-Schild des Kantons Genf. Es ist bereits mit den schwarzen Zahlen/Buchstaben und weisser Grund-Farben bemalt, wie sie üblicherweise erst ab 1933 auf den neuen, eidgenössisch geregelten Motorfahrzeug-Kontrollschildern verwendet wurden. 

 

Bis 1932 blieben vermutlich die Kantone Waadt und Tessin bei den Schildern mit schwarzem Grund und der weisen Schrift - Einerseits gab es also verschiedenfarbige Schilder, zudem war das den Kantonen zugeteilte Nummern-Segment teilweise aufgebraucht. Ein verwirrendes, uneinheitliches Schilder-System das an seine Grenzen stiess und das neu zu organisieren war!

Im selben Jahre entschlossen sich die Kantone, das absolut unbefriedigende Motorfahrzeug-Kontrollschilder-System  (inkl. Nummerierung) grundlegend neu zu organisieren, insbesondere weil wegen der immer mehr zunehmenden Motorisierung das Nummer-Schilder-System (relativ kleine Nummer-Blocks pro Kanton) nicht mehr ausbaufähig war. Das seit 1904 bestehende Konkordat der Kantone wurde dazu aufgelöst und ein zeitgemässes, gesamtschweizerisch gültiges Gesetz über den Strassenverkehr geschaffen.   


 

Der Kanton Tessin machte bei den Motorrad-Schildern eine Ausnahme. Er fügte zwischen den beiden Wappen oben und der individuellen Kontroll-Nummer unten noch den Kantonsnamen ein.


Die Bilder der Fahrzeug-Kontrollschilder der einzelnen Kantone von 1905 - 1932 sind hier ersichtlich (Aufstellung Daniel Hediger).

 



                                                                                                               Fälschungen

 

 

Motorfahrzeug-Kontroll-Schild des Kantons Basel-Stadt. Es handelt sich hier um eine Schilder-Fälschung aus der Zeit. Die Zahlen sind nicht in weiss sondern in Metallic-Farbe. Und das Schweizerkreuz ist eingestanzt statt wie damals üblich erhoben dargestellt. Zudem sind die Horizontal-Schenkel des Kreuzes kürzer als die Vertikalschenkel, was heraldisch falsch ist; alle Schenkel des Schweizer-Kreuzes müssen offiziell gleich lang sein. Schlussendlich  ist das Schild aus Aluminium, seinerzeit waren aber alle Motorfahrzeug-Kontrollschilder aus Eisen-Blech  Das letzte Indiz der Fälschung ist die Schrift der Zahlen, die Zahlen 1 und 4 auf dem abgebildeten Schild entsprechen stilistisch überhaupt nicht den Zahlen 1 und 4 auf den Konkordats-Schildern (1904 - 1932).  

Motorfahrzeug-Kontroll-Schilder des Kantons Luzern. Eine fast perfekte Fälschung, insbesondere von der Farbe und vom Schildmaterial her. Es ist aber sofort auf Grund der aufgeprägten Nummern erkennbar, dass die Schilder unecht sind. Luzern hatte nämlich 1904 vom Konkordat die Nummer-Serie LU 2201- LU 2600 zugeteilt bekommen, Neuenburg die Zahlen NE 8401 - NE 8800 und Bern BE 1001 - BE 2200. Das  Schild rechts war an einem Oldtimer-Auto befestigt, vermutlich gab es Auskunft über das Baujahr des Wagens.

 



Fürstentum Liechtenstein

 

 

 

 

 

Bis zum Jahre 1922 benützte das Fürstentum Liechtenstein bei seinen Fahrzeugen die Beschilderung analog Österreich und zwar vom Bundesland Vorarlbeg (Zeichen W). So besass das erste Auto von Ernst von Brand, Vaduz, 1911das Kennzeichenk

 W 136. -  Das zweite Motorrad, Besitzer Camillus von Brand, Vaduz, verkehrte 1910 mit dem Kontrollschild III H 266.  -  1919 bekam Sele Erwin, Schaanwald, für sein Motorrad die Nummer L 1. Es folgten die Nummern L 2 - L 14 und dann FL 101 - FL 130.  -  Um 1920 fuhr ein Polizist ein Motorrad mit Kennzeichen FL78 und anlässlich einer Rheinüberschwemmung benützte das Militär einen Fahrzeug mit FL 117.       -------           Alle Angaben gemäss Herrn Alexander Lutt, Amt für Kultur, Landesarchiv, Vaduz

 

Hier zwei Auto-Kontrollschilder die von ca. 1920 - 1957 im Fürstentum Liechtenstein gültig waren.

 

 

 

Das Fürstentum,Liechtenstein hat sich seit 1923 mit dem Abschluss des Zollvertrages zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein bezüglich Gesetze und Verordnungen , somit auch bei den Fahrzeug-Kontrollschildern, der Schweiz angeglichen. Über die Fahrzeug-Kontrollschilder gibt die Internetseite der Landesverwaltung Auskunft. Details hier.

 

Rechts zwei Motorfahrzeug-Kontrollschilder, die seit dem Jahre 1957 nun im Verkehr sind

                                                                                                                                           

Wegen des Datenschutz-Gesetzes gibt es in Liechtenstein keinen Autoindex und keine telefonische Halter-Auskunft. Anfragen über einen bestimmten Fahrzeughalter sind mit schriftlicher Begründung bei der Motorfahrzeug-Kontrolle in Vaduz einzuholen. Immerhin ist aber bekannt, dass bei den Auto-Kontrollschildern FL 1 - 4, 6, 8 und 10 der Fürstenfamilie, FL 5 dem Regierungs-Chef und alle übrigen Nummern bis inkl. FL 20 der Regierung und der Polizei zugeteilt sind. Und die Nummern zwischen FL 300 und FL 1988 sowie über FL 65000 sind für Anhänger bestimmt.

 

 



 

 

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